Stv. Vorsitzende im Ausschuss Architektinnen

Engagement zur Sichtbarmachung und Verbesserungen der Rahmenbedingungen des Berufsalltags durch vielfältige Formate und Projekte - Länderkammer Ziviltechniker*innen Wien, Niederösterreich, Burgenland

Unter jenen in der Architektur tätigen Personen, die die Berufsbefugnis für selbständige Berufstätigkeit erworben haben, beträgt der Frauenanteil österreichweit 21%. Der Frauenanteil unter jenen Architekt*innen, die als Ziviltechniker*innen ein Architekturbüro führen, beträgt 11%. In den Berufsvertretungen der Kammern der Architektinnen sind daher Frauen oft unterrepräsentiert. Entsprechend haben frauenspezifische Themen wenig Priorität und bewirken keine Neuausrichtung. Folglich sind Frauenausschüsse bedeutsam. Sie setzen sich für Belange von Frauen ein, ermöglichen Frauen Erfahrungsaustausch und Kooperation, bieten Weiterbildung sowie Vorträge zu berufspraktischen Frauenthemen an und schaffen Aufmerksamkeit.

Der Ausschuss der Ziviltechnikerinnen ist eine Plattform für Austausch und Information und tagt monatlich zu aktuellen Interessen, Bedürfnissen und Wünschen speziell von selbständigen Architektinnen. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen das Steigern der öffentlichen Präsenz und das Netzwerken innerhalb den österreichischen Kammern der ZiviltechnikerInnen und Gremien der Standesvertretung sowie mit anderen Frauennetzwerken und auf internationaler Ebene. Dies erfolgt über vielfältige Formate, Projekte, Veranstaltungen, Preisverleihungen und Medienbeiträge.

Die Arbeitsgruppen Sichtbarkeit und Netzwerke, an denen ich beteiligt bin, befassen sich einerseits mit der Präsentation der inhaltlichen Kompetenzen von Frauen und damit deren Stärkung sowie der Kooperation mit anderen Netzwerken zur Erhöhung der Sichtbarkeit. Andererseits werden international verbreitete und bekannte, strukturelle Diskriminierungen von Frauen im Berufsfeld Architektur und bereits ermittelte Lösungsansätze bewusstgemacht. Ziel ist ein Manifest mit Vorschlägen und Forderungen für Veränderung der Rahmenbedingungen hinsichtlich einer verbesserten Geschlechtergerechtigkeit in Architekturbüros.


 

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